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Spannung – Herausforderung – Gemeinschaft: Die Wettkampfgruppe

Die Erinnerungen an die Anfänge der Busecker Rettungssportler sind vor allem durch Zeitungsartikel über deren Wettkampferfolge und die Festschrift zum 25jährigen Jubiläum dokumentiert. 1985 nahmen erstmals Busecker Kinder und Jugendliche an Wettkämpfen teil. In der Altersgruppe A1-weiblich (10 Jahre) errang Sandra Emmerich den ersten und Wibke Sturm den dritten Platz auf den Bezirksmeisterschaften. Bei den Jungen errang Benedikt Nicolai in der Altersgruppe A2 (12 Jahre) den zweiten Platz. Im selben Jahr nahm die Wettkampfgruppe unter Leitung ihrer Trainer Anne Frötschl und Peter Suchfort am Jubiläumswettkampf zum 50jährigen Bestehen der Ortsgruppe Einbeck teil. Ein Jahr später waren die Busecker auch auf den Hessischen Meisterschaften erfolgreich: Sandra Emmerich wurde Hessenmeisterin in Marburg, Benedikt Nicolai konnte sich über einen achten Platz freuen. In den darauffolgenden Jahren konnte man die Erfolge noch durch hervorragende Platzierungen im Mannschaftswettkampf steigern.

Die männlichen Junioren der Jahrgänge 1973 und 1974 Benedikt Nicolai, Jens Meckel, Thorsten Pehl, Wolfgang Krauß, Michael Fuchs, Florian van Bömmel, Mark Pralle und Andreas Lachmann sammelten eine Reihe erster und zweiter Plätze auf Bezirks- und Hessenmeisterschaften, so dass sie Ende der achtziger Jahre mehrfach auf den Deutschen Meisterschaften, darunter auch im Olympiabad in München antreten durften. Die damaligen Disziplinen unterschieden sich jedoch noch deutlich von denen, die heute von Rettungssportlern geschwommen werden müssen: Die Mannschaften mussten beispielsweise in zwei Zweipaaren die Handhabung einer Rettungsleine demonstrieren. Dabei kam es nicht nur auf Schnelligkeit an, sondern auch auf Geschick beim Werfen der Leine und Zurückziehen des Opfers.

Anfang der neunziger Jahre löste sich die erste Wettkampfgruppe aber schließlich auf, nachdem Peter Suchfort seine Tätigkeit als Trainer aufgegeben hatte. In den darauffolgenden Jahren nahmen einzelne Busecker Schwimmer zwar immer mal wieder an den Bezirksmeisterschaften teil, doch gelang es nie, wenigstens eine Mannschaft zusammenzustellen und die Teilnehmer gezielt auf den Wettkampf vorzubereiten. Die Wende brachten schließlich zwei ehemalige Laubacher Rettungssportlerinnen, die beide in Buseck wohnten und anboten, ihre Erfahrungen als Trainer und Wettkampfschwimmerinnen an Busecker Kinder weiterzugeben. Der damalige Vorstand unter Ulrich Pfeiffer nahm dies gerne an und ab dem Jahr 2000 ging es wieder aufwärts: Die ersten Mannschaften und Einzelschwimmer einer neuen Generation von Rettungssportlern wurden von Alexandra Wallbott und Marina Lenz (heute Volz) in zwei Trainingseinheiten pro Woche für Bezirks- und Hessenmeisterschaften fit gemacht. Zusätzlich zum Training am Mittwoch stellte der Hallenbadverein das Bad samstagmorgens von 8 bis 10 Uhr zur Verfügung. Dies bedeutete zwar frühes Aufstehen, doch für die Erfolge an Wettkämpfen waren alle bereit, dies auf sich zu nehmen. Es fanden sich schnell genügend interessierte Kinder und Jugendliche, die zunächst die Grundlagen im Kraulen, Rücken- und Puppenschwimmen lernten und schließlich Mannschaften bildeten. Die ersten Erfolge stellten sich auch bald ein: Mädchenmannschaften der Jahrgänge 1989 bis 1993 belegten hervorragende Platzierungen auf Bezirks- und Landesebene. Besonders herausragend war jedoch die Leistung der Mannschaft der Altersklasse 13/14 weiblich, bestehend aus Saskia Hennes, Anna Pfaff, Dana und Laura Pfeiffer sowie Anna Sterlepper. Sie errangen 2003 zwar „nur“ den Titel des hessischen Vizemeisters, qualifizierten sich aber dennoch für die Deutschen Meisterschaften in Braunschweig, wo sie einen beachtlichen sechsten Platz belegten. Mannschaften wie Einzelschwimmer müssen für die Qualifikation entweder den Titel des Hessenmeisters gewinnen oder eine überaus gute Punktzahl als Zweitplatzierte schwimmen. 

Nur wenig später geriet die neue Wettkampfgruppe jedoch schon in ihre erste Krise: Aus gesundheitlichen Gründen mussten Alexandra Wallbott und Marina Lenz 2005 ihre Tätigkeit als Trainerinnen aufgeben. Zur selben Zeit wurden im Vorstand weitere personelle Änderungen nötig, weil Vorsitzender Ulrich Pfeiffer zurücktrat. In dieser schwierigen Situation übernahm der Jugendvorstand unter Jugendwart Alexander Nickerl mehr Verantwortung. Die Beauftragten des Jugendvorstands für Schwimmen, Retten und Sport Fiona Fritz und Sabine Kühn (heute Schneider) führten die Wettkampfarbeit weiter. Als Fiona Fritz nach ihrem Abitur ausschied, gelang es Sabine Kühn – inzwischen auch im Vorstand Beauftragte für Wettkämpfe – weitere jüngere Trainer aus den Reihen ehemaliger bzw. älterer Schwimmer anzuwerben. Ebenso fanden sich langsam mehr Eltern bereit, die Wettkampfrichterausbildung zu absolvieren und damit die Ortsgruppe zu unterstützen. Mit der regelmäßigen Aufnahme jüngerer Schwimmer im Alter von acht bis neun Jahren vergrößerte sich die Wettkampfgruppe zusehends. In der Spitze nahmen bis zu sieben Mannschaften – bestehend aus vier bis fünf Schwimmern – an Wettkämpfen auf Bezirks- und Landesebene teil. Hinzu kamen Fahrten zu den Freundschaftswettkämpfen der Ortsgruppen Dorheim und Baunatal., die jedes Jahr im Herbst für viel Vorfreude und Spaß sorgten. Im Usa-Wellenbad in Bad Nauheim müssen die Mannschaften ab der Altersklasse 13/14 zusätzlich zu den üblichen Disziplinen auch in den Wellen schwimmen und retten. Anlässlich des Bauna-Eder-Pokals übernachten die meisten Busecker Schwimmer in einer Schule in der Nähe des Bades, was den Teilnehmern und Betreuern jedes Mal viel Spaß macht.

2007 gelang erstmals wieder einer Mannschaft die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Lea Bach, Franziska Schell, Lisa Schrauf und Nicole Schulz errangen den zwölften Platz in der Altersklasse 12. Mit Chiara Bach, Corinne Scheld, Deborah Birau und Eileen Schulz starteten in den darauffolgenden Jahren auch Busecker Schwimmerinnen im Einzelschwimmen auf den Deutschen Meisterschaften. Höhepunkt dieser Erfolgsserie war wohl das Jahr 2012, als drei Mannschaften in den Altersklassen 12 weiblich, 12 männlich sowie 15/16 weiblich und eine Einzelschwimmerin bei den Deutschen Meisterschaften in Paderborn an den Start gingen.

Während der Badsanierung 2014/2015 wurde das Training zweimal pro Woche im Westbad in Gießen abgehalten. Hierdurch gelang es der Wettkampfgruppe, ihren Mitgliederbestand nahezu vollständig aufrechtzuerhalten. Seit der Wiedereröffnung des Busecker Bades wird nun von einem Trainerteam aus Yannik Althaus, Sabrina Hossbach, Sabrina Jany und Katharina Wallner wieder mittwochs, samstagmorgens und nach Absprache auch sonntagabends Training angeboten. Fragt man die Schwimmer, warum sie sich das bisweilen als hart oder anstrengend empfundene Training antun und sich samstagmorgens aus dem Bett quälen, so hört man immer wieder als Grund die Loyalität zur Mannschaft, die gute Stimmung und Gemeinschaft in der Gruppe, aber auch den Ehrgeiz, wieder zu den Deutschen Meisterschaften fahren zu dürfen. Denn diese sind natürlich der Höhepunkt eines jeden Jahres: Drei Tage mit den Freunden und Freundinnen aus der Mannschaft und ein bis zwei Betreuern wegzufahren, zu den schnellsten Rettungsschwimmern Deutschlands gehören zu dürfen – das bleibt hoffentlich auch in Zukunft ein Ansporn, fleißig und diszipliniert zu trainieren.

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